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An(ge)dacht
Passionszeit ab Aschermittwoch
Ab Aschermittwoch ist Passionszeit. Die vierzig Tage vor Ostern begehen Christen seit alters her als Zeit des besonderen Gedenkens an das Leiden
Jesu, als Zeit der Stille. Die Gottesdienste werden in einer etwas schlichteren Form gehalten. Die in ihrer Art eindrücklichen Passionslieder aus unserer reichen Tradition werden gesungen. Themen wie
Verzicht, Leiden und Mitleid, Selbstbesinnung, Umkehr und Buße, die sonst in unserem Leben wohl zu kurz weg kommen, und eben die Berichte vom Leiden Jesu werden stärker als sonst bedacht.
Früher waren es viele Menschen und heute werden es zunehmend wieder mehr Christen, die diese Zeit auch als Fastenzeit verstehen: „7 Wochen
ohne...“ Man versucht freiwillig auf Dinge oder Gewohnheiten zu verzichten, von denen man nicht abhängig werden will. Man sucht stärker Stille und Besinnung. Die Formen des Fastens und worauf man
verzichtet, können sehr verschieden sein.
Jesus hatte vierzig Tage in der Wüste gefastet, ehe er in die Öffentlichkeit ging und seine Botschaft verkündete. Also selbst er suchte
diese Zeit der Besinnung und des Gebetes. Dann werden auch wir solche Zeiten für unsere Spiritualität gut brauchen können.
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