|
|
 |
 |
|
Kirchgemeindefest am 6. Juli 2003: Sieh mal, was ich kann!
|
 |
 |
|
Lange vorbereitet - und dann hervorragend gelungen: Unser Kirchgemeindefest am 6. Juli 2003 unter dem Thema "Sieh mal, was ich kann."
|
|
|
 |
 |
|
10.00 Uhr begann das Fest mit Posaunenspiel. Eine große Gemeinde füllte die beiden großen Zelte fast vollständig aus, jung und alt bunt gemischt, und feierte den Gottesdienst fröhlich mit. Glocken von
Dipps und Reichstädt klangen. Die Kurrende und die vereinigten Kantoreien Dippoldiswalde und Reichstädt, die Posaunen vor allem und auch Kindergospel Reichstädt gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
|
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
|
Aus dem ersten Korintherbrief, Kapitel 12:
Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den
einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit
mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern - immer in dem einen
Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder
einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten.
Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.
|
|
|
 |
 |
|
Sieh mal, was ich kann: Dankbar sein für die Begabungen, die jeder hat, und sie entdecken und einbringen zum Nutzen aller - das waren Grundgedanken des Gottesdienstes. Dazu wurden biblische
Texte gehört und ausgelegt und Fürbitte gehalten.
|
|
|
|
 |
 |
|
Und es wurde gepzzelt. So leicht wie man ein Puzzle zusammensetzen kann, ist es zwar nicht, die Begabungen der einzelnen so einzubringen, so zusammen zu setzen, dass Gemeinde das erfüllen kann, wozu
sie als Christi Leib in der Welt berufen ist. Und doch lässt gerade so ein Puzzle die Gedanken dem nachgehen, wie alles zusammengefügt werden könnte.
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
Aus dem Matthäusevangelium (Kapitel 25):
Es ist wie bei einem Mann, der verreisen wollte. Er rief vorher seine Diener zusammen und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Zentner Silbergeld, dem anderen
zwei Zentner und dem dritten einen, je nach ihren Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Der erste, der die fünf Zentner bekommen hatte, steckte sofort das ganze Geld in Geschäfte und konnte die
Summe verdoppeln. Ebenso machte es der zweite: Zu seinen zwei Zentnern gewann er noch zwei hinzu. Der aber, der nur einen Zentner bekommen hatte, vergrub das Geld seines Herrn in der Erde.
Nach langer Zeit kam der Herr zurück
und wollte mit seinen Dienern abrechnen Der erste, der die fünf Zentner erhalten hatte, trat vor und sagte: 'Du hast mir fünf Zentner anvertraut, Herr, und ich
habe noch weitere fünf dazuverdient; hier sind sie!' 'Sehr gut', sagte sein Herr, 'du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du hast dich in kleinen Dingen als zuverlässig
erwiesen, darum werde ich dir auch Größeres anvertrauen. Komm zum Freudenfest deines Herrn!' Dann kam der mit den zwei Zentnern und sagte: 'Du hast mir zwei Zentner gegeben, Herr, und ich
habe noch einmal zwei Zentner dazuverdient.' 'Sehr gut', sagte der Herr, 'du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du
hast dich in kleinen Dingen als zuverlässig erwiesen, darum werde ich dir auch Größeres anvertrauen. Komm zum Freudenfest deines Herrn!'
Zuletzt kam der mit dem einen Zentner und sagte: 'Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist. Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nichts ausgeteilt hast.
Deshalb hatte ich Angst und habe dein Geld vergraben. Hier hast du zurück, was dir gehört.' Da sagte der Herr zu ihm: 'Du unzuverlässiger und fauler Diener! Du
wußtest also, daß ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nichts ausgeteilt habe? Dann hättest du mein Geld wenigstens auf
die Bank bringen sollen, und ich hätte es mit Zinsen zurückbekommen! Nehmt ihm sein Teil weg und gebt es dem, der die zehn Zentner hat!
Denn wer viel hat, soll noch mehr bekommen, bis er mehr als genug hat. Wer aber wenig hat, dem wird auch noch das Letzte weggenommen werden.
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
Mittagszeit
|
|
|
 |
 |
|
Unsere Junge Gemeinde trug ein schönes Anspiel bei.
|
|
 |
 |
|
Der ganmze Tag war dann ein schönes Fest: Viele Gespräche ergaben sich, ungezählte brachten sich ein, zeigten, was sie können (Besen binden, Klöppeln, Spinnen, Basteln, mit Kindern spielen, Tanzen und Leute zum
tanzen bringen, Speisen vorbereiten, singen...). Dippoldiswalder und Reichstädter Christen sind sich wieder näher gekommen. In zwei Jahren soll es wieder solch ein Gemeindefest geben.
|
 |
 |
|
Danach
|
|
|
 |
 |
|
Herzlichen Dank allen, die mitgemacht haben, vor allem allen Helfern: von der Organisation und dem Ablesen des Schafskots von den Wiesen, von Zeltbeschaffung und - aufbau, von der Gestaltung der Stände
und Schautafeln, von der Lösung vieler technischer Probleme (Strom, Küche...) bis zur Werbung, inhaltlichen Vorbereitung, Notenproduktion, Gesangsproben... .... Manche hatten sogar
ihren Urlaub verschoben, einfach um mit vorzubereiten, selbst wenn sie dann z.T. gar nichts davon hatten - außer unseren Dank und das Wissen etwas Gutes getan zu haben. Allen herzlichen Dank. Und dem
Herrn großen Dank, dass uns dieses Fest gelingen durfte: Sieh mal, was ich kann!
|
|
|